Bevor Sie denken: “Ah nein, Yoga ist nichts für mich…”, werfen Sie einen Blick auf die verschiedenen Yoga-Stile! Auch wenn Sie sich das Kursangebot Ihrer Yogaschule ansehen, werden Sie wahrscheinlich viele verschiedene Kurse auf dem Stundenplan sehen. Es ist logisch, dass Sie keine Ahnung haben, was Sie erwartet! Was es noch schwieriger macht, ist, dass viele Yogaschulen ihre eigene Variation der bekannten Yogastile haben. In meinem Buch “I Love Health” widme ich ein ganzes Kapitel dem Yoga, in dem ich auch auf die verschiedenen Stile eingehe. Grundsätzlich ist jeder Stil für jedes Niveau geeignet. Der Hatha-Yoga wird allgemein als der zugänglichste Stil angesehen. Lassen Sie sich aber nicht von den anderen Formen abschrecken. Probieren Sie es einfach aus!

Welchen Yoga-Stil werden Sie praktizieren?
Es ist wichtig, einen Yogastil zu finden, der Ihnen gefällt und bei dem Sie mithalten können. Glücklicherweise wird diese Wahl viel einfacher, nachdem ich die Stile in diesem Blog erklärt habe.

Hatha-Yoga
Dies ist eine der ältesten und bekanntesten Formen des Yoga. Beim Hatha geht es um das Üben von Körperhaltungen (Asanas) und Atemtechniken (Pranayama), mit dem Ziel, Kontrolle über Körper und Geist zu erlangen. Hatha ist eine statische Form des Yoga, was bedeutet, dass Sie die meisten Haltungen aus dem Stand heraus ausführen. Damit ist sie zur Beruhigung und zum Stressabbau geeignet.

Ashtanga Yoga
Beim Ashtanga-Yoga wird eine feste Serie von Körperhaltungen ausgeführt. Alle Übungen sind um den Sonnengruß herum aufgebaut. Der Fokus liegt auf den Bandha’s in Ihrem Körper: Sie schicken Ihre Energie an bestimmte Stellen, indem Sie eine spezielle Atemtechnik anwenden und bestimmte Muskeln anspannen. Diese Form ist sehr körperlich und intensiv, so dass sich Ihre Kraft und Beweglichkeit schnell verbessern wird.

Vinyasa Yoga
Im Vinyhasa Yoga werden die Körperhaltungen in einer fließenden Bewegung auf dem Atem ausgeführt. Sie wird auch manchmal als Mediation in Bewegung bezeichnet. Der Sonnengruß ist zentral für Vinyasa und wird als Verbindung zwischen den verschiedenen Haltungen verwendet. Diese Form des Yogas erfordert in der Regel eine größere körperliche Anstrengung von Ihnen als z.B. Hatha-Yoga.

Yin-Yoga
Diese Form ist die statischste, ruhigste Form des Yoga und daher für alle Stufen zugänglich. Es zielt nicht darauf ab, Ihre Muskeln zu stärken, sondern sie zu entspannen. Indem Sie einige Minuten in einer Haltung verharren, entspannen Sie Ihre Muskeln und erreichen das Bindegewebe und die Gelenke. Eine einzelne Haltung kann drei bis fünf Minuten lang gehalten werden und wird meist sitzend oder liegend vor Ihnen eingenommen.

Heißes Yoga
Hot-Yoga bedeutet “Yoga in einem beheizten Raum”. Die Hitze beugt Verletzungen vor und lässt Sie stark schwitzen, was Ihren Körper entgiftet. Diese Form des Yoga ist recht intensiv. Es wird empfohlen, einige Stunden lang nichts zu essen und vor allem viel Wasser zu trinken. Bikram Yoga ist eine bekannte Form des Hot Yoga. Bei Bikram folgen Sie einer eineinhalbstündigen Klasse in einem auf 40 Grad aufgeheizten Raum und führen eine festgelegte Serie aus: 26 Körperhaltungen und zwei Atemübungen. Und Sie tun dies zweimal. In Hot-Yoga-Schulen können Sie auch andere Yogastile praktizieren, wie z. B. Vinyasa.